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Wolfgang Seifen beschließt den diesjährigen Orgelzyklus

Zum Abschluss des 16. Internationalen Orgelzyklus ist am Mittwoch, 25. September um 19.30 Uhr der Berliner Orgelprofessor Wolfgang Seifen zu Gast.

Prof. Wolfgang Seifen präsentiert ein barockes Präludium und Fuge im Stil von Bach, schwärmerische Musik der Romantik, eine hochvirtuose symphonische Phantasie und Fuge und ein symphonisches Tryptique. „Das wird ein rauschender Abschluss für einen hervorragend verlaufenen Internationalen Orgelzyklus“, kündigt Domorganist Küchler-Blessing, der künstlerische Leiter der Konzertreihe, an.

Seifen gilt als wichtigster Vertreter der Improvisationskunst. International bekannt wurde er als Organist an der Marienbasilika in Kevelaer. Mittlerweile lehrt er an der Universität der Künste in Berlin und hat dort die einzige volle Professur für Orgelimprovisation in Europa inne. Zum 80. Geburtstag von Papst Benedikt XVI. komponierte Seifen eine Messe, die im Petersdom erstaufgeführt wurde.

Mit Seifens Konzert geht der 16. Internationale Orgelzyklus am Essener Dom zu Ende. Sechs Wochen lang haben sich dann Top-Organisten aus ganz Europa im fast immer voll besetzten Dom musikalisch mit dem Thema „Schönheit“ auseinandergesetzt. Für die diesjährigen Gastorganisten sei dies „so etwas wie ihr Lebensmotto“, so Küchler-Blessing, schließlich seien sie als Musikprofessoren alle der Suche nach Ästhetik verpflichtet. Ruhrgebietstypisch bodenständig wünscht sich Küchler-Blessing, dass für Künstler und Besucher auch nach dem sechsten Konzert vor allem der Satz gilt: „Boah, wat war dat schön!“

Auch bei Seifens Konzert können die Besucher im Dom das Spiel auf der Orgelbühne dank einer Videoübertragung auf einer Leinwand im Kirchenschiff verfolgen.

Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Essen ist der Eintritt zum Konzert frei. Im Anschluss bittet die Dommusik um Spenden. Nach Konzertbeginn ist kein Einlass mehr möglich.