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Guten Abend, gute Nacht

Guten Abend, gut’ Nacht ist ein seit dem 19. Jahrhundert bekanntes Gedicht deutschsprachiger Volkspoesie. In der Vertonung von Johannes Brahms unter dem Titel Wiegenlied wurde es zu einem der bekanntesten Schlaflieder.

 

Die erste Strophe erschien in ihrer heute bekannten Form erstmals 1808 unter dem Titel Gute Nacht, mein Kind! im dritten Band der von Achim von Arnim und Clemens Brentano herausgegebenen Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“.

 

In der ersten Strophe spielt die Pflanzenmetaphorik eine bedeutende Rolle: die Rosen sollen ein schützendes Dach bilden, und die Näglein – eine veraltete, regional aber auch heute noch gebräuchliche Bezeichnung für Gewürznelken – sollen einen Schutz darstellen, da sie wegen ihrer ätherischen Öle gegen Ungeziefer und Krankheitserreger eingesetzt wurden. Der Schutzwunsch bezieht sich dabei allgemein auf einen geliebten Menschen.

 

Die zweite Strophe stammt von dem Lehrer und Volksliedsammler Georg Scherer(1828–1909),der das Lied in seine 1849 erschienene Sammlung Alte und neue Kinderlieder aufnahm.