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Musikfreizeit 2020 | Blog

Samstag, 17.10.2020

Eine tolle Musikfreizeit ist zu Ende gegangen. Nach dem letzten Frühstück in Lauterbach heute Morgen wurden die Koffer gepackt, Zimmer geräumt und das Haus in seinen „Ursprungszustand“ zurückversetzt. Der Bus kam pünktlich an und brachte uns sicher zurück nach Essen. Jetzt dürfen wir uns auf eine weitere Woche Ferien freuen und hoffen, dass wir auch nach den Ferien weiterhin Proben und Singen dürfen, wie wir es in den letzten Wochen und Monaten getan haben.

Danke, dass Sie und ihr alle so fleißig unseren Blog verfolgt habt. Wir hoffen, wir konnten einen guten Einblick in unsere wirklich schöne Woche bieten.

Christian und Stephan

Auch in diesem Jahr hat das Zimmer von Lukas T. jeden Tag ein Gedicht für die Zimmerbewertung geschrieben, die hier nachfolgend aufgeführt sind:

  1. Gedicht
    Die Kinder, welche lobend singen,
    Voller Pracht die Mess‘ vollbringen
    Am Mittag dann das Chaos-Spiel
    Die Leute freu’n und lachen viel
  2. Gedicht
    Im Nebel wandern wir
    Grad sind es nur vier
    Die Belaus bleiben hier
    Wir seh’n vielleicht ein Tier
  3. Gedicht
    Der Kaffeedurst der Männerstimm‘
    Ist nicht zu stillen
    Beim besten Willen
    Wirklich schlimm
  4. Gedicht
    Jeden Tag, genau einmal,
    Kommt eine Frau, meistens mit Schal
    Sie bewertet die Zimmer
    Wirklich immer!
  5. Gedicht
    Der Tag mit Schwimmen hat Spaß gemacht
    Alle haben viel ge(-lacht/-macht)
    Danach beim Essen war es leise
    Dies ahnt nicht mal der olle Weise
  6. Gedicht
    Ein manch Gedicht ist lang verfasst
    Versteckt sich dort der Ordnungssinn
    Ich sag ihn „Nein“, nehm sie es hin
    Poesie wird oft verhasst
  7. Gedicht
    Wann steht die 11 auf dem Papier
    Was muss dafür gescheh’n
    Sind die Kriterien mehr als 4
    Es wurd‘ noch nie geseh’n
    Das Phänomen zur Wirklichkeit
    Der Weg dafür – nicht all zu weit
    Sie schreiben nur auf’s Zimmerblatt
    „11, das habt ihr gut gemacht!“
  8. Gedicht
    Wahrscheinlich sind die Gipfel nun
    ganz zugedeckt mit Eis
    Dort hat die Kälte was zu tun
    Uns wärs jetzt lieber heiß
  9. Gedicht
    Die Morgenrund‘ beginnt um 8
    Dort wird gesungen und gelacht
    Von Manuel wird moderiert
    Auch gerne mal philosophiert

Abschlussgedicht
Der letzte Tag nun dieser Fahrt
Jeder steht mit Kummer hier
Die Männerstimm‘ – ihr letztes Bier
Den dieser Reis‘ das Ende naht
Das letzte Mal die Betten machen
Danach im Bus mit 70 Sachen
Wir sitzen dort in unsren Reihen
Die Kinder schon den Fahrer weihen
Und alle Leut‘ räum‘ jetzt noch auf
So nimmt der Tag den rest’gen Lauf
Wir packen Socken, Paar für Paar
Und freuen uns auf’s nächste Jahr

Freitag, 16.10.2020

Noch lange bevor sich die ersten Sonnenstrahlen durch die Dunkelheit einen Weg zur Erde bahnten, erklang ein herrlicher Männergesang auf den Fluren der Jugendherberge Lauterbach.
Das für die Männerstimmenfahrt an die Ahr neu erlernte Lied „Aus der Traube in die Tonne“ erwies sich als äußerst passender Morgengesang zum Wecken der Knabenstimmen und Mutanten und von den eigentlich zu erwartenden stimmlichen Ermüdungserscheinungen nach einer Woche Musikfreizeit war auch zu früher Stunde nichts zu hören. (Wenn man bedenkt, dass besagter Gesang zur Schonung mancher Tenöre eine gute Terz tiefer angestimmt wurde, ist natürlich verständlich, dass Ermüdungserscheinungen nicht auftraten. Leider konnten trotz dieser Mühen nicht alle mitgereisten Mutanten pünktlich zum Frühstück erscheinen. [Anm. d. Red.])
Das heutige Frühstück und auch sonst alle Mahlzeiten in den vergangenen sieben Tagen haben uns hervorragend geschmeckt. Das Küchenteam der JH Lauterbach hat sich in die Herzen der Sänger gekocht und wurde dafür beim Mittagessen von allen mit kräftigem Applaus und einem Chorfoto zur Erinnerung gebührend gelobt.
In drei kurzen intensiven Probeneinheiten konnten wir uns nochmals auf die vor uns liegenden musikalischen Highlights vorbereiten. Mozarts Requiem und zwei Kantaten des Bachschen Weihnachtsoratoriums sind als erklärte Lieblingstücke aller Sänger natürlich ein dankbares Repertoire für eine jede Probe. Der Probenvormittag fand sein Ende im Zirkuszelt, wo alle 68 Domsingknaben sich von der Kraft der Musik zu tief empfundendender Freude anstecken ließen und die für sie furchtbare Zeit des „Nicht-Gremeinsam-Singen-(Dürfens [Anm. d. Red.])“ der letzten Monate vergessen konnten.
Die Siesta wird mittlerweile von fast allen Sängern geschätzt – für anderthalb Stunden konnten wir Kraft tanken für die zweite Hälfte des Tages, an deren Ende der „Bunte Abend“ auf dem Programm stand. In allen Winkeln und Ecken, sogar auf dem Hof, wurde gespielt, geprobt, gedichtet und performt. Und natürlich war der Abend ein voller Erfolg; großartig moderiert von Moritz und Manuel erlebten wir einen fulminanten Abschluss der diesjährigen Chorfreizeit!

In einer Zeit, in der die Welt aus den Fugen geraten zu sein scheint und das Maß an Verunsicherung, vor allem für die Kinder und jungen Erwachsen kaum noch Grenzen hat, waren die vergangenen acht Tage für die Essener Domsigknaben ein unschätzbares Geschenk und der Beweis dafür, wenn auch Manches für verzichtbar gilt; ohne Musik und Gemeinschaft kann das Leben nicht gelingen!

Harald Martini
Stephan (Redaktion)

Donnerstag, 15.10.2020

Liebe Leser,
auch heute soll der Tagesbericht in Form eines Videos präsentiert werden. Dazu haben sich ein paar Sänger der Gruppe A1 zu einem Interview zusammengefunden und die Männerstimmen für eine „Tagesschau“ zusammengesetzt.
Ein paar Beiträge wurden bereits am „Wetten, dass…“-Abend gezeigt. Wie bereits beim letzten Video ist auch dieser Beitrag heute noch nicht fertig.

Hier schon mal eine kurze Zusammenfassung des Tages:
Nach dem Wecken durch ein polnisches Volkslied (mit Dank an Julius), einer Morgenrunde mit Peter und Emiel und einem gewohnt leckeren Frühstück gab es für den A-Chor eine Chorprobe. Es wurde in zwei Gruppen geprobt. Zuerst der Sopran und der Bass, anschließend der Alt und der Tenor. Der B-Chor hatte währenddessen Zeit zum Spielen im Haus. Da das Wetter weiterhin schlecht ist, konnten wir morgens nicht rausgehen.
Nach dem Mittagessen und der Siesta gab es eine kurzfristig geplante Spieleolympiade mit dem Thema Astronautentraining. Es wurden sieben Stationen in verschiedenen Disziplinen wie Hindernisparcours, Glücksspiel und Teamarbeit angeboten. Es war ein voller Erfolg, mit viel Spaß, der ebenfalls im Video zu sehen sein wird.
Der Abend stand im Zeichen des Activity-Spiel, bei dem die Gruppen in fünf Spielen gegeneinander antraten. Es war sehr fröhlich und sehr laut. Zum Einstimmen auf die Nachruhe las Herr Martini die zweite Hälfte der Gruselgeschichte.

Nun ist Leiterrunde, in der der letzte Tag geplant wird. Gleich wird es eine Männerstimmen-Werwolf-Runde geben.
Wir freuen uns sehr auf zu Hause, sind aber zugleich auch traurig, dass diese Musikfreizeit bereits ihrem Ende entgegen geht. Zum Glück bleibt uns noch der gesamte Freitag mit dem traditionellen bunten Abend.

Nachtrag: Video-Beitrag

Mittwoch, 14.10.2020

Heute Morgen wurden wir von einigen Männerstimmen mit Gesang geweckt. Nachdem wir gefrühstückt und Lunchpakete gepackt hatten, fuhren wir mit zwei Bussen und gepackten Schwimmtaschen zum Hallenbad, das mit Wellenbad und Rutsche ausgestattet ist. (Im Nu war das Becken gefüllt. Das Sprungbrett, von welchem von einigen Knaben viele medaillenverdächtige Sprünge vorgeführt wurden, kam lediglich zum Stillstand, als es für den Wellenbetrieb gesperrt wurde. Die durch diese Wellen im Kinderbecken entstehende Brandung riss selbst gestandene Männerstimmen um und spülte den ein oder anderen Knaben beinahe aus dem Becken. Auch der Wellnessbereich mit diversen sprudelnden Düsen stand hoch im Kurs. Nach drei Stunden schließlich verließen wir wehmütig und teilweise doch recht aufgeweicht und schrumpelig das Hallenbad „Die Welle“ und fuhren mit den Bussen zurück zur Herberge, wo die am Morgen gepackten Lunchpakete in andächtiger Stille (oder großer Müdigkeit) verzehrt wurden. Es waren übrigens die Knaben, die dann auch um eine Verlängerung der Siesta baten – ein Angebot, das die Männerstimmen nur zu gern annahmen, galt es doch noch das Abendprogramm vorzubereiten. [Anm. d. Red.])
Am Nachmittag probten wir mit dem A-Chor das Weihnachtsoratorium. Währenddessen spielte der B-Chor Spiele. (Rückblickend hätten wir wohl doch mehr als ein „Spiel des Lebens“ kaufen sollen, müssen wir dieses Spiel doch regelmäßig auf unterschiedlichen Zimmern suchen. Auch Monopoly steht hoch im Kurs, wenngleich die Speedvariante doch noch für einige Verwirrung sorgt. [Anm. d. Red.])
Nach dem Abendessen kam das große Highlight: Der „Wetten, dass…?“-Abend. (Auch in diesem Jahr beglückten uns die unterschiedlichsten Stars und Gäste als Wettpaten mit ihrer Anwesenheit. Neben anderen sorgten ein Sturmtruppler und ein Hintermmarsmännchen für die Passung zum Motto der diesjährigen Musikfreizeit, während ein im hiesigen Zirkuszelt versteckt lebender Clown und ChrisTine Wittler mit ihren Wettenden die Musikfreizeit reflektierten. Für Musik war ebenfalls wieder gesorgt, der allseits gefeierte Lulkas von der B20-Bunkerbande performte live seinen neuen Song „Du bist Bass“ und begeisterte das Publikum. [Anm. d. Red.])
Constantin, Quirin und Philipp wurden hierbei Wettkönige. (Unsere beiden Knaben überzeugten mit ihrer Wette das Publikum und ernteten tosenden Applaus, als sie die Formen aller ihnen gereichten Cracker erschmecken konnten. Philipp wiederum konnte unter wagemutigem Einsatz seiner Gesundheit in einer „Live-Schaltung“ auf das Außengelände nach mehreren um einen Fußball gedrehten Runden ausreichend oft knapp das Tor treffen. Unser Chorleiter scheiterte leider bei dem Versuch, in kurzer Zeit drei Werke aus einer völlig überfüllten und eventuell auch ein wenig präparierten Notenmappe zu angeln und konnte sich gegen die Konkurrenz nicht durchsetzen. [Anm. d. Red.]) Morgen müssen diverse Wetteinsätze eingelöst werden.
Gute Nacht und schöne Grüße an alle Familien daheim wünscht die Gruppe S1.

Jonathan, Juan, Konrad, Nicolas, Tim
Stephan (Redaktion)

Nachtrag:
Emiel und Lukas T. wetteten, dass sie innerhalb von fünf Minuten ein chaotisches „Zimmer“ aufräumen und währenddessen ein Gedicht verfassen könnten. Sie meisterten diese Wette grandios und Christine Wittler (aka Fr. Alexander) wurde als Wettpatin für ihr Vertrauen in die beiden nicht enttäuscht. [Anm. d. Red,]

Hier nun das Gedicht von Lukas T.

Das Aufräumen

Das Aufräumen – die große Lust
Verbunden ist’s mit wenig Frust.
Wer sich bemüht, der ist gehoben,
er wird von 9 zu 10 verschoben.
Ich mach es gern, es ist zu herrlich
so wird es selten nur gefährlich.

Dienstag, 13.10.2020

Die Tageswandernden:

Die Daheimgebliebenen:

Man tauscht sich über das Hören der eigenen Stimme aus und freut sich, nicht aufgenommen zu werden…
Florian [FloBel]: Dann erzählt mal, was haben wir heute denn so alles gemacht?
Miles [M]: Also heute mussten wir die Gruppen aufteilen. Da gab es dann eine Gruppe, die die Tageswanderung gemacht hat, und die andere Gruppe hat dann eine Schnitzeljagd gemacht.
Franz [F]: Und danach gab es dann ein Astronautentraining. Also am Nachmittag.
FloBel: Schnitzeljagd, genau. Wie war die denn? Was musstet ihr da denn so machen?
F: Wir mussten da ganz komisch versteckte Sachen suchen und die ganzen Hinweise finden, bei den Fragezeichen, die da überall aufgemalt waren. Und dann mussten wir aus den Buchstaben ein Lösungswort basteln. Aber voll blöd, meine Schuhe waren danach total nass.
M: [lacht] Ja, genau! Ich kann meine auch nicht mehr benutzen. Ich hab am Nachmittag dann ohne Socken Frisbee gespielt.
Stephan [S]: Das funktioniert dann morgen mit Socken aber bestimmt auch wieder besser. Ich bräuchte mal eben eine kurze Pause, das ist jetzt auch mein 5. Tag hier und es geht alles nicht mehr so schnell.
FloBel: Erinnert ihr euch noch an die Bambusstäbe, die plötzlich im Weg gelegen haben?
F: Ja, super. Die, die aussahen, wie jedes mögliche Zeichen? Die wirklich alles sein konnten? Als wenn die jemand einfach da hingeworfen hätte?
M: Die waren wirklich komisch, da wussten wir auch nicht mehr weiter.
FloBel: Was hat uns denn dann zum Weitergehen verleitet?
F: Ähm, wir sind halt einfach weitergegangen…
M: Genau, und dann sind wir halt weitergegangen, dann waren da zum Glück noch andere Pfeile. Wir mussten dann noch abbiegen und am Schluss sind wir dann an einem Feld angekommen.
FloBel: Am Ende gab es dann noch Fragezeichen, oder?
F: Da mussten wir dann erstmal eine Botschaft finden, aber das ging ganz schnell.
M: Ja, das war wirklich nicht schwer.
FloBel: Der letzte Hinweis war dann ja: „Thomas hat drei Gaben versteckt, findet die und uns!“
F: Genau, dann haben ich und zwei andere die gefunden. Das waren dann Julius und Philipp.
FloBel: Thomas war ja Thomas Gottschalk.
F: Und dann sind wir danach zurück zur Jugendherberge gegangen, dann gab es ziemlich direkt wieder Essen.
M: Und in der Siesta haben wir nichts gemacht. Außer, der hat mich genervt.
[Es folgt eine kleine Pause mit einem mäßig irrierten Seitenblick.]
F: Dann haben wir das Astronautentraining gemacht, das hat echt Spaß gemacht. Da mussten wir ganz viele Sachen machen.
Beide synchron: Gleichgewicht, Schwerelosigkeit…
M: Die Raumschiffe waren besonders toll! Da mussten wir uns eigene Raumschiffe basteln.
S: Da habe ich Sachen gesehen… Schon interessant, was ihr da im Wald alles für eure Raumschiffe gefunden habt.
F: Mir hat am besten gefallen das mit dem Kegel umwerfen –
FloBel: Dieses schwedische Spiel, Kubb…
F: – genau, das war gut, und Frisbee war auch toll, das konnte ich beides gut.
M: Ich fand die Raumschiffe besonders toll, weil da konnte man so kreativ was basteln mit den ganzen Sachen, die wir dann vorher im Wald gefunden hatten.
FloBel: Und dann haben wir uns ja wieder mit Moritz zusammengesetzt und dann gab es für alle Leute Muffins.
M: Ja, die waren lecker!
FloBel: Danach haben wir dann auch schon wieder gegessen –
F: Und dann war das Lagerfeuer –
M: Zum Abendessen waren dann ja auch die Wanderer wieder zurück.
F: Das Abendessen war heute ausnahmsweise gar nicht so lecker heute…
M: Ja, ich hab auch keine Ahnung mehr, was das genau war…
FloBel: Das war ein leckeres Putencurry mit Reis.
S: Also das Pilzcurry war auch ganz ausgezeichnet.
FloBel: Jaja, das gab es dann auch noch für die Vegetarier…
F: Boah, wie kann man sich sowas merken? – Dann war das Lagerfeuer, da haben wir dann lange gesessen und danach auch noch Stockbrot gemacht.
S: Hat ganz schön gedauert, bis wir das Feuer anbekommen haben, aber wir haben ja auch alle im Wald noch ganz frisches Holz sammeln müssen.
FloBel: Und danach haben wir ja dann noch eine Nachtwanderung gemacht. Wie war die denn?
M: Die war voll schön, wir haben da fast nichts gesehen. Außer den Sternenhimmel. Da waren so viele Sterne zu sehen, nicht so wie zuhause.
F: Am besten fand ich die Musik bei Mattheo, die war gruselig. Also irgendwie so, ja, gruselig.
M: Ja, die bringt dich in ne ganz andere Stimmung, das war schon toll.
Fl: Da waren aber noch mehr Geräusche?
Beide: Ja, Wolfsgeheul, Wildschweine… Und die Eule.
F: Dann waren da noch knackende Äste in unserem Tipi. Also was wir als Raumschiff gebaut haben.
M: Warum eigentlich bei uns? Wir haben das doch nicht für die gesammelt!
F: Jo, das hab ich mich auch gefragt!
FloBel: Also das war die reinste Erfahrungstour. Und jetzt sind wir auch schon wieder hier…
F: Jo, und jetzt quatschen wir hier, bevor es gleich ins Bett geht. Das war jetzt so ein kurzer Überblick über den Tag. Für alle da draußen. Aber die Wanderer, das wäre jetzt auch interessant zu wissen, was die so gemacht haben.
M: Also Tageswanderung mochte ich ja noch nie. Aber die haben doch auch was Schönes gegessen?
F: Ja, den Nudelauflauf von uns von heute.
FloBel: Nee, die Würste von morgen haben die gegessen.
F: Also jetzt bin ich beleidigt!
FloBel: Nee, die bekommen das ja jetzt zweimal, morgen wieder.
F: [leicht schelmisches Lachen…] Ha, jetzt freu ich mich!
FloBel: Dann sind wir ja jetzt soweit durch für heute. Wollt ihr noch irgendwas loswerden?
F: Nö – Doch, ich will jetzt endlich ins Bett!

Just in diesem Moment ist Gruppe S3 wieder komplett, Dominik und Linus V. kommen vom Lagerfeuerinterview rein und unsere Interviewpartner verabschieden sich mit ihren Gruppenmitgliedern in die wohlverdiente Nachtruhe.

Interview mit Miles und Franz
Interviewer: Florian B.
Transkript: Stephan

Montag, 12.10.2020

Für den heutigen Tag haben wir uns wieder vorgenommen einen Videobericht zu erstellen. Da das Erstellen mit einigem Aufwand verbunden ist, müssen wir den vollständigen Bericht morgen nachreichen. Vorab schon mal eine kurze Zusammenfassung:

Enno aus der Gruppe A4 war heute mit der Kamera unterwegs und hat den Tag dokumentiert. Am Morgen gab es eine erste Tuttiprobe mit dem Mozart-Requiem im Zirkuszelt. Anschließend war freies Spielen am Haus möglich. Nach dem Mittagessen (Pizzabrötchen!!) gingen wir in Gruppen zu Fuß ins nahegelengene Lauterbach und aßen auf Einladung unseres Dompropstes und Chorpräses Herrn Zander ein Eis. Nach dem Abendessen machten wir einen Kinoabend im „Mattenraum“ und vor dem Schlafen las Herr Martini noch eine Gruselgeschichte vor. Jetzt sind alle U18 im Bett und wir freuen uns schon auf den nächsten Tag.

Ihr und Euer
Christian

Hier ein paar zusätzliche Impressionen in Bildern vom Tag:

Sonntag, 11.10.2020

Den Tagesbericht zum heutigen Sonntag gibt es als Audiokommentar von Teilen der Gruppe S2.
Da wir an diesem Wochenende von unserem Chorpräses, Dompropst Thomas Zander, begleitet wurden, konnten wir am Morgen tatsächlich eine Messe feiern – seit langer Zeit mit vielen Sängern. Auch wenn wir hierfür in das Zirkuszelt der Herberge ausweichen mussten, waren unsere Interviewpartner begeistert von diesem morgendlichen Highlight. Gestern waren alle im Wald gewesen, um passende Hölzer für das Kreuz zu sammeln.
Das nachmittägliche Chaosspiel machte seinem Namen dann alle Ehre. Bedingt durch gewisse Planungsunsicherheiten im Vorfeld mussten in diesem Jahr leider die sonst so kreativen Kostüme der Männerstimmen wegfallen. Ansonsten gehörten Action und zeitweise Verwirrung (bei den Gruppen und den Leitern) wie jedes Jahr dazu. Das auf verschiedensten Planeten stattfindende Chaosspiel erforderte von allen Knaben viel und konnte schließlich von den Gruppen mit unseren jüngsten Knaben entschieden werden.
Am Abend fand dann noch der Quizabend statt. Die Männerstimmen waren den Knaben hier erwartungsgemäß deutlich unterlegen.
All dies ist von Jasper, Fritz und Julio ausführlich kommentiert worden, wobei sich sicherlich manche Eindrücke überschlagen mögen. Eventuelle Störgeräusche während des Interviews ließen sich in der Hektik des Zubettgehens leider nicht vermeiden, es kam dabei auf dem Flur aber auch nichts zu Schaden.

Interviewpartner: Fritz M., Jasper S., Julio T.
Moderation: Christian, Gruppenleiter S2: Moritz, Manuel
Redaktion: Christian, Stephan

Interview zu nächtlicher Zeit mit dem Zimmer 156 (Gruppe S2)

Samstag, 10.10.2020

Am ersten Morgen dieser Musikfreizeit wurden wir um 7:15 Uhr mehr oder weniger erfolgreich geweckt, diese Aufgabe übernahmen die Mutanten. Kurz danach, um genau zu sein um 7:50 Uhr, sind wir mit schönem Gesang gestartet. (Zum Glück wurden mit dem Auto wieder Gitarre und Halleluja-Bücher für unsere Morgenrunden geliefert. [Anm. d. Red.]) Wir waren alle sehr hungrig, deshalb frühstückten wir direkt danach. Nach einem leckeren Frühstück waren wir gestärkt und konnten produktiv für die morgige Messe proben. (Zumindest die Knaben kamen hier auf ihre Kosten, die Männerstimmen mussten für ihre Probe dann leider einen Teil ihrer ersehnten Siesta opfern. [Anm. d. Red.])
Natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz, von 10:30 Uhr an konnte man rausgehen und Frisbee spielen. (Der Spielepass der Herberge, den jedes Zimmer ausgehändigt bekam, erlaubt außerdem die Ausleihe einer großen und gut sortierten Auswahl an Gesellschaftsspielen vom Haus. [Anm. d. Red.]) Danach gab es sehr leckeres Mittagessen, es kamen bei allen reichlich Käsespätzle und Salat auf den Teller. Mit vollem Magen ging es anschließend in die Siesta.
Jetzt waren wir mit frischer Energie betankt (ja, es hat tatsächlich direkt die erste Siesta ohne Probleme funktioniert [Anm. d. Red.]) und konnten Gruppenspiele und eine anschließende Waldwanderung erleben. Dabei fanden einige Altstimmen ein paar Apfelbäume. (Diese Schilderung greift vielleicht ein wenig zu kurz. Die Altstimmen, die mit ihren Gruppen gemeinsam im Wald nahe der Jugendherberge unterwegs waren, entschieden sich recht schnell für eine Abkehr von mehr oder weniger befestigten Wanderwegen. Wir schlugen uns zeitweise durchs Unterholz, erklommen diverse Bäume und stapften durch ein matschiges, offensichtlich kurz zuvor von Wildschweinen bewohntes Gebiet, bevor wir besagte Apfelbäume erreichten. Diese wiederum überzeugten Teile der Gruppe dermaßen, dass vereinzelte Äpfel noch immer in unserem privaten Kühlschrank darauf warten, stolz den Eltern präsentiert zu werden. [Anm. d. Red.])
Nach der Wanderung gab es eine Freispielzeit in der man Fußball, Frisbee oder Werwolf spielen konnte. Durch diese anstrengenden Aktivitäten wurden wir sehr hungrig. Zum Glück gab es sofort Abendessen. Nach einer kurzen Pause gab es den beliebten Improabend. Hier wurden lustige Spiele improvisiert und es gab viel zu lachen, da Mutanten und Männerstimmen viel Quatsch machten. (Humbug. Natürlich machten wir keinen Quatsch. Vielmehr wurden unter der Anleitung unseres Nachwuchsimprovisateurs Lukas T. erlesene Interpretationen vollkommen unbekannter Szenen dargeboten. [Anm. d. Red.])
Wir hörten zum Abschluss noch eine Gute-Nacht-Geschichte, einen Teil aus „Peterchens Mondfahrt“. Vor dem Schlafengehen beteten wir noch und dankten für den schönen Tag. Als wir um 22:00 Uhr ins Bett gingen schliefen wir fast sofort ein.

Oliver B., Daniel K., Florian M., Maxim M., Leon R.,
Stephan (Redaktion)

Freitag, 9.10.2020

Am Morgen des 9.10.2020 waren alle Domsingknaben, die sich auf die diesjährige Musikfreizeit gefreut haben, in großer Sorge, ob diese stattfindet oder ob wir bedingt durch Corona nicht fahren dürfen. (Einige Männerstimmen warteten bereits in der Nacht auf die neuen Inzidenzwerte des RKI, aber selbst der Chorleiter schlief schließlich um weit nach Mitternacht vor seinem Computer ein. [Anm. d. Red.])
Um ca 12:00 Uhr kamen dann endlich die sehnlichst erwartete Nachricht von Herrn Martini und alle Domsingknaben waren erleichtert, dass die Ferienfreizeit stattfindet. (In der Schule fiel es so mancher jungen Männerstimme schwer, nicht mitten im Unterricht in lauten Jubel auszubrechen. [Anm. d. Red.]) Um 14:45 Uhr war dann der Treffpunkt am Generalvikariat um alles für die Abfahrt vorzubereiten und die Koffer einzupacken. Um ca 15:15 Uhr war dann die Abfahrt, vorher habe alle Sänger sich noch einmal von ihren Eltern verabschiedet. Zu unserer großen Freude fuhren wir wieder mit dem Bus von Grafs Reisen, den wir bereits von unserer Reise nach Barcelona vor 2 Jahren kannten.
Leider sind wir auf unserer Anreise in sehr viele Staus geraten, was uns leider auch sehr viel Zeit gekostet hat.
Schließlich kamen wir nach mehr als 4 Stunden Fahrt um ca 19:40 Uhr an der Jugendherberge an und haben die Koffer zur Jugendherberge gebracht. Nachdem wir die Koffer abgestellt hatten, gab es dann auch für uns noch Abendessen. Nach dem Abendessen wurden uns noch unsere Zimmerschlüssel ausgeteilt und schließlich durften wir in unsere Zimmer und mussten die Betten beziehen und die Koffer auspacken. Um 21:30 Uhr kamen alle Domsingknaben die mitgefahren sind zu einer Abendrunde mit anschließendem Abendsegen durch den extra mitgereisten Dompropst.
Anschliendend gab es für die Mutanten und die Männerstimmen noch eine Tagesbesprechung, in der wir die Aktivitäten für den nächsten Tag besprachen.

David K., Stephan (Redaktion)

Donnerstag, 8.10.2020

Auf dieser Seite werden wir in der nächsten Woche von unserer Chorfreizeit 2020 in Lauterbach berichten. Am Ende des Tages oder spätestens am nächsten Morgen wird es einen kurzen Bericht über den vergangenen Tag geben.

Die Fotos sind als Galerie hochgeladen. Um sie in groß anschauen zu können, können Sie sie Rechtsklick „Bild anzeigen“ aufrufen. [Anm. d. Red.]