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Musikfreizeit 2019 | Blog

Mittwoch, 24.07.19

So schnell kann die Zeit vergehen. Die Musikfreizeit 2019 ist zu Ende gegangen. Morgens wurden schnell alle Koffer gepackt, die Zimmer ausgeräumt und es ging noch mal auf die Wiese und in den Pool. Nach dem Mittagessen hieß es dann Abschied nehmen von unserer kurzzeitigen Heimat, der Bildungsstätte St. Martin. Zum Glück ist es nicht für immer, denn wir kommen im nächsten Jahr wieder!

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei der Bildungsstätte St. Martin bedanken! Das Haus und seine Umgebung sind einfach toll. Das Personal ist super nett, hilfsbereit und hat von Tag 1 dafür gesorgt, dass wir uns wohl und heimsch fühlen. Vielen Dank!
Ein besonderer Dank geht an das Küchenteam. Das Essen war immer hervorragend. Es war abwechslungsreich, vielseitig und schmeckte einfach perfekt! Vielen Dank!

Wir freuen uns auf das nächste Jahr.
Danke, dass Sie diesen Blog gelesen haben [und gesehen und gehört! Anm. d. Red.]. Wir hoffen, es hat Ihnen Freude bereitet.

Das Zimmer 32 mit Heinrich, Benjamin, Simeon, Lukas und Julius bekam in der Zimmerbewertung die höchste Punktzahl. Das kam natürlich nicht nur dadurch, dass sie ihr Zimmer aufgeräumt hatten, sondern, dass sie zusätzlich jeden Tag eine Nachricht in Gedichtform für die Bewerterinnen alias Stimmbildnerinnen hinterließen. Diese wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:

Tagesgedichte:

In einem Sieben-Sterne Zimmer ist das Bett gemacht wie immer.
Hast du ’ne Hausstauballergie, wird diese auftreten hier nie.

Ist die Dusche nicht gesäubert, finden wir das sehr haarsträubend.
Ist das Zimmer nicht geputzt, wurd‘s seit Jahren nicht geputzt.

Jeden Tag ist hier Fiesta, in manchen Zimmern auch Siesta.
Trotz allem soll‘n wir leise sein, sonst wischen wir die Tische rein.

Das Chaosspiel war sehr chaotisch, da waren wir ja ganz neurotisch.
Es war sehr gut organisiert, in Gruppen warn wir nie zu viert.

In unserer Freizeit spielen wir, beliebt ist Werwolf, sogar hier.
Fußball wurde unbeliebt, weil die Frisbee so gut fliegt.

WLAN ist hier nicht vorhanden, das haben wir sofort verstanden.
Denn hier soll‘n wir uns unterhalten und nicht an unseren Handys walten.

Am Sonntag ist der Gottestag, der mal auf einem Samstag lag.
In der Kirche warn wir heut und sangen dort zu Gottes Freud.

Die Männerrunde war sehr hart, da wächst selbst Christian ein Bart.
Der nächste Tag war wirklich toll, die Leiterrunden helfen voll.

Tritt die Nachtruhe endlich ein, müssen wir im Bette sein.
Auch die Männer unter 16, müssen später dann ins Bett gehn.

Die Ferienfreizeit war sehr schön, jetzt müssen wir nach Hause gehen.
Wir packen Socken -Paar für Paar- und freuen uns auf’s nächste Jahr.

Zusatzinfo:


Auch die Fenster sind gereinigt und der Boden ist gesaugt,
wer hier nicht mithilft wird gesteinigt und das Staubkorn wird geraubt.


Das war es von hier. Jetzt hat der gesamte Chor Ferien. Der erste Auftritt ist am Sonntag, 01.09.2019 um 17:00 Uhr die Schreinrückführung zum Ludgerusfest in St. Ludgerus, Essen Werden.
Bis dahin
Ihr und Euer
Christian Dunker

Dienstag, 23.07.19

7:20 Uhr hielt das jüngste Gericht Einzug in die Bildungsstätte St. Martin. Zu den Klängen des Confutatis aus der Sequenz des Mozart Requiems weckten die Männerstimmen das Haus.
Nach dem Frühstück konnten wir in einer Gesamtprobe das Ergebnis der Proben während der Ferienfreizeit hören, das wirklich bereits beachtlich ist. Alle Chorstücke des Requiems sind gut vorbereitet und werden im November im Gottesdienst zu Allerseelen zur Aufführung gebracht.

Es blieb sogar noch Zeit vor dem Mittagessen den Pool zu nutzen, was bei Außentemperaturen von annähernd 30 Grad auch dringend notwendig war.

Die Siesta fiel etwas kürzer aus, da sich die Gruppen auf die Gestaltung des Bunten Abends vorbereiten mussten. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen eines sonnigen Sommertages mit Spielen am Haus und ausgiebigem Baden im Pool.

Am Abend war es dann endlich so weit. Unter der bewährten Moderation von Moritz und Manuel Gottschalk [Bereits bekannt aus der Sendung Wetten, dass… in Germershausen. Anm. d. Red.], die wir für diesen Anlass noch einmal gewinnen konnten, trafen wir uns zum Bunten Abend in unserem Probenraum, der sich in ein Theater verwandelt hatte. Dabei ist es immer wieder erstaunlich, zu welchen kreativen Höchstleistungen unsere Jungs fähig sind. Zwischen den Darbietungen wurden dann auch noch die Sieger des Fußball- und Frisbeeturniers, der Zimmerchallenge [Es ist erstaunlich, was ein „Wettbewerb“ zur Ordentlichkeit in den Zimmern beitragen kann. Vielleicht sollten Sie das zu Hause auch mal versuchen? Anm. d. Red.], der Olympiade und des Escape Rooms prämiert.

Zum letzten Mal in diesem Jahr ging es dann noch einmal in die Hauskapelle und nach dem Abendgebet ins Bett.

Harald Martini

Montag, 22.07.19

Liebe Eltern, liebe Leser dieses Blogs. Für den Beitrag zu Montag hatten wir uns etwas Besonderes überlegt. Das Video ist nun endlich fertig und hochgeladen. Korbinian war mit der Kamera den ganzen Tag unterwegs.

Sonntag, 21.07.19

Unser Tag begann (nach dem opulenten Frühstück) mit einer Messe, die von unserem Dompropst Herrn Zander zelebriert wurde. Eine Gruppe von 5 Knabenstimmen hatte den Gottesdienst vorbereitet, den Lesungstext szenisch dargestellt und interpretiert.

Nach der Messe trennte sich der Chor in zwei Gruppen: Einige Sänger unternahmen eine Tageswanderung auf den Brocken und brachen am Vormittag auf. Die Übrigen verbrachten einen schönen sonnigen Tag am Haus mit freiem Spiel und einer Spieleolympiade.

Die Wanderung

Die Wanderer berichteten von

  • wilden Kletterpartien über Stock, Stein und große Felsblöcke in einem ausgetrockneten Bachbett
  • Heidelbeeren am Wegesrand
  • Gipfelpommes
  • Sichtung der Dampflokomotive der Harzer Schmalspurbahn (der Klang erinnerte an ein Rudel Werwölfe)
  • vom Chorleiter verhindertem Staudamm-Bau
  • großartigen Ausblicken, vor allem auf dem Gipfel

Die Spieleolympiade

Die Spieleolympioniken erlebten

  • bestes Wetter
  • lustige Spiele an verschiedenen Stationen, z.B.
    • Frisbee-Zielwurf
    • Blindverkostung von Pfeffer, Essig Schokolade etc.
    • Papierschiffchen bauen und fahren lassen
    • Dosenwerfen
    • Kerzen löschen mit Wasserpistolen

u.v.m.

– ein erfrischendes Bad im Pool

Am Abend gab es ein fröhlich turbulentes Activity-Spiel in der Turnhalle und eine kurze Abzappel-Einheit bei der anschließenden Disko.

Wer jetzt nicht gut schläft, ist selber schuld.


Anm. d. Red.:
Eine Berichtszusammenfassung der Stimmbildnerinnen, Frau Alexander und Frau Tigges. Interviewt wurden Lukas, Lukas und Benjamin.

Samstag, 20.07.19

Heute gibt es einen Audiobericht der anderen Art. Den ganzen Tag über sind unsere fleißigen Reporter über das Gelände gegangen und haben den Chor interviewt. So waren wir bei allen Aktionen quasi live dabei und konnten die Emotionen ungefiltert einfangen. Hören Sie selbst:

Anmerkungen der Redaktion:

– „Dürfen wir in den Pool?“ – das ist unser aller Lieblingsfrage. Aufgrund der Wettersituation konnten wir diese Frage bisher nicht allzu oft mit „Ja“ beantworten. Nun soll das Wetter aber sehr warm werden und wir hoffen in den nächsten Tagen mehr vom Pool oder vom nahegelegenen See berichten zu können

– Emiel war erst gestern nach einer anstrengenden Klausurwoche zu uns gestoßen. Nun ist er direkt voll in das Tagesprogramm integriert.

– Der Lärm nach Herrn Martinis Ansage beim Mittagessen ist übrigens völlig normal. Wir arbeiten dran, dass das leiser wird.

– Das Lagerfeuer sollte ursprünglich gestern vor der Nachtwanderung stattfinden, allerdings hatte es den ganzen Nachmittag geregnet, sodass das Feuerholz völlig durchnässt war. Hoffentlich können wir das Feuer noch entfachen.

– Wie das bei Wetten, dass… sein muss gab es natürlich Stargäste wie Gigi Löw (Jogis Bruder) und Prof. Dr. Doktor Blümelein. Auch Sören Sonderlich war wieder dabei und präsentierte seinen neuesten Film: „Die Kammer des Schreckens in der Domsingschule“. Neben Promis und Filmpräsentationen gab es natürlich auch Livemusik. Dieses Jahr gab es den Rapklassiker „In der Weihnachtsbäckerei“ von Uncle Sam. In den Wetten stellten sich einige wagemutige Menschen unermesslich schweren Aufgaben.


Freitag, 19.07.19

Das Setting: Die Martinsklause. Wir haben uns heute nach der Nachtwanderung durch die Felder um die Herberge auch ausnahmsweise dafür entschieden, mit einige Männerstimmen ein Interview zu führen. Ein gewisser Tenor (E), der sich erst heute Abend von unserem Dompropst am Bahnhof in Göttingen hat abholen lassen, wollte sich von Eva (MB) und König Salomon (MW) über das Tagesgeschehen aufklären lassen. Die Darsteller unserer biblischen Persönlichkeiten wollten sich dem Chronisten Stephan Winnat (S, musste aber nicht mitreden und kommt entsprechend nicht vor) nicht zu erkennen geben.

[In gemütlicher Runde findet zunächst ein kleines Vorgeplänkel statt, man hat E erwartungsgemäß viel zu berichten.]
In der Martinsklause wurde angeregt über den vergangenen Tag gesprochen.

E: Hä, soll ich jetzt hier das Streitgespräch führen? Ich muss die jetzt also fragen, was ihr heute alles gemacht habt?

MW: Ja, also deine Aufgabe war jetzt natürlich auch schwer zu verstehen…

E: Jaja, ok. Wie war denn die heutige Morgenrunde?

M: Das darf ich nicht erzählen, ich plane das. Das wäre ja Blasphemie.

MB: Wir haben heute das wichtigste Gebot für die Ferienfreizeit erklärt bekommen. Die Nummer 6 – „Du darfst nicht töten!“ [MB stellt sein Kaltgetränk genüsslich rülpsend auf den Tisch, ein allgemeines „Prost“ ist die Folge.] Jedenfalls hat MW sehr schön geredet und danach haben wir auch noch gesungen.

E: Aha. Was denn? „Die Affen rennen durch den Wald“?

MB: Nee, dieses schreckliche, mehrstimmige aus dem Halleluja [Es handelt sich hierbei um „Laudate omnes gentes“. Und es war wirklich schön gesungen. Anm. d. Red.]

E: Wie war denn die Probe? Ich habe gehört, ihr habt heute zum ersten Mal Teile des Mozart-Requiems vierstimmig gesungen.

MB: Die Probe war wirklich schön!

MW: Also ich habe heute zwischen zwei kompetenten Tenören [Moritz Belau und Christian Dunker Anm. d. Red.] gesessen, da kam der ganze Mikrokosmos des Werks rüber. Zwischendurch konnte ich MB sogar noch helfen.

MB: Tja, MW war leider nicht mehr zu helfen…

E: Und dann habe ich noch gehört, die Männer hätten nur 20 Minuten geprobt. Wie kann denn so etwas sein?

MW: Fake News!

E: Dann kommen wir mal besser wieder zu den wichtigen Themen: Was gab’s denn zum Mittag?

MB: Oh, heute gab es Fisch mit echtem Spinat, diesem Blubbgedöns. Und Kartoffelpüree.

MW: Dürfen wir gleich eigentlich auch Grüße verschicken? Ich grüße die Eltern von, hm, wen grüße ich denn jetzt?

E: Was ist denn in der Siesta passiert? Konntet ihr auch ruhig schlafen?

MB: Es war traumhaft. Wirklich sehr ruhig auf dem Flur, und wir hatten kaum Besuch. [Naja, ein paar Kinder kamen dann doch vorbei, aber tatsächlich fühlte sich die Chorleitung in unmittelbarer Nachbarschaft nicht belästigt. Anm. d. Red.]

MW: Also ich hab ja ein Bubensolo gespielt und das angesagt schwarz gewonnen. Ich hatte eine schöne Siesta.

MB: Nach der Siesta haben sich die Mutanten dann daran gemacht, die Wasserbomben zu befüllen. Die haben echt gute Arbeit geleistet.

MW: Ja, und die Wasserschlacht war pädagogisch echt wertvoll. Die Männerstimmen achten auch immer drauf, dass jedes Kind nass wird. Wenn da ein Kind mit trockener Kleidung und Wasserbomben in der Hand rumläuft, dann gönnt man dem den Spaß mit dem Wasser natürlich auch. Und am Ende wurde ich dann auch noch vom Domprobst angegriffen.

MB: Die Poolsaison wurde nochmal eröffnet!

E: Ohje, wen habt ihr heute schon wieder in den Pool geschmissen?

MW: Frau Tigges! Christian hat die wirlich sehr elegant auf den Armen quasi in den Pool getragen. An dieser Stelle übrigens schöne Grüße an Herrn Piel nach Kevelaer. [Dem schließen wir uns natürlich an. Wir hoffen, ihr habt auch schöne Ferien nach dem anspruchsvollen Programm in Paderborn. Anm. d. Red.]

E: Außerdem habe ich noch gehört, es hätte Sushi gegeben?

MB: Ja, Brathering zum Abendbrot…

E: Und was war das mit Kain und Abel heute Abend?

Beide: Eine Nachtwanderung. Aber wir sind da eigentlich nur unseren Gruppen hinterhergelaufen…

MB: Und es gab eine Gruselgeschichte.

E: Oh, was wurde denn verlesen?

MW: Das Totenschiff.

E: Ach, der fliegende Holländer? Habt ihr die ganze Oper gehört?

MW: Ja natürlich, in 20 Minuten…

[Wie Sie beim Lesen sicherlich merken, wurde der Tag, anders als von den Kindern in den letzten Tagen, in wenige prägende Situationen zusammengefasst. Da sich das Ende der Nachtwanderung bis 22:40 Uhr hinzog und danach noch der nächste Tag geplant werden musste, waren unsere interviewten Persönlichkeiten schon müde. Sie brauchten dringend einen Abendtrunk und konnten sich dabei nicht gut auf das Gespräch konzentrieren. Anm. d. Red.]

Donnerstag, 18.07.19

Der heutige Bericht ist wieder als Audio-Interview [beim geselligen Zusammensein der Männerstimmen fiel auch der Begriff Podcast. Anm. d. Red.] gestaltet. Für diesen Bericht wurde das Zimmer 16 mit Roman und Miles ausgewählt. Beide singen im Sopran.

Wie bereits am Dienstag wurde das Interview kurz vor dem Schlafen gehen aufgezeichnet. Die Sänger in den Zimmern um das Zimmer 16 herum lagen schon in ihren Betten, doch wir gaben unser Bestes, die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren zu lassen.

Das Interview wurde geführt von Julius Dejtrowski und Christian Dunker.

Hier noch einige Anmerkungen der Redaktion als Hintergrundinformationen:

– „Der Alt ist ja blöd“. Als Sopran muss er das natürlich sagen, aber eigentlich ist er wahrscheinlich selbst ein Fan dieser Stimmgruppe

– Zum Mittagessen gab es Currywurst mit Pommes. Die Wurst entsprach allerdings nicht der klassischen „Ruhrpott“ Currywurst. Einige Kinder waren doch etwas verunsichert. Wir können aber aus erster Hand bestätigen, dass die Wurst lecker war!

– In der Siesta war es bisher in vielen Zimmern schwierig mit der Ruhe zur Mittagspause. Auch für uns war es interessant zu hören, dass es Kinder gibt, die unsere Ansicht, dass es zu laut ist, teilen.

– Auf einen Poolbesuch freuen sich die meisten Kinder schon seit dem ersten Tag. Als wir nun endlich dort hinein durften, gab es doch eine erstaunlich große Anzahl von Sängern, denen das Wasser [trotz Warnung] zu kalt war.

– Der Improabend beinhaltete mehrere spannende Improtheater, Solo-Einlagen und Publikumsbeteiligenen.

– Tja, Kopfschmerzen können natürlich mal vorkommen, aber zum Glück haben wir einen kompetenten Sanitäter dabei, der sich um solche Leiden kümmern kann.

Mittwoch, 17.07.19

Ein Bericht der „großen“ Alten Leandro (L), Anton (A) und Florenz (F).

Das Interview wurde geführt von Christian Dunker (C) und Stephan Winnat (S).

Unser Interview zu später Stunde fand im Augustinusraum II (unserem Stimmbildungsraum) statt.



L: Also ich denke, Internet ist für uns alle Neuland. Also wenn man das [dieses Interview zu veröffentlichen Anm. d. Red.] in dieser Position sieht könnte das für alle schädlich sein.

A: Das Internet sollte abgeschaltet werden.

Was war denn für euch heute das Highlight?

A: Der Mozartfilm!

L: die Schnitzeljagd!

A: Äh, seid ihr doof? Ihr macht einfach die Hälfte des Weges wie Team Grün
[Es wurden 4 Teams losgeschickt. Es sollte in 4 verschiedene Richtungen gehen, das hat aber streckenweise nicht ganz so gut funktioniert… Anm. d. Red.]

F: In den Proben sind wir heute auch viel weiter gekommen.

A: Die Teams A4 und A5 waren heute im Escape Room. Wir haben da drinnen für das eine Rätsel 20 Minuten gebraucht.

L: Ich frag mich, wie Florian [eine an der Organisation nicht unbeteiligte Männerstimme mit etwas Erfahrung, Anm. d. Red.] immer auf so Ideen kommt.

A: Eigentlich war das Henrik.

F: Also Florian hat gesagt, hier im Raum ist ein Baum drin. Und wir haben alle danach gesucht und dann meinte er nur ein Stück Holz.

A: Und bei der Kerze hab ich das Teelicht rausgehauen.

L: Ich hab bei der Kerze ein Stück abgemacht, ausversehen. [Leider können wir das nicht auflösen. Wir haben den Escape Room noch nicht selbst testen können und wollen eventuell mitlesenden Männerstimmen – pfui, ihr dürft auf der Musikfreizeit doch gar nicht das Handy benutzen! – nichts verraten. Anm. d. Red.]

F: Hast du gesagt, A5 war im Escape Room? Die gibt’s gar nicht. Du bist doch in meiner Gruppe A4.

L: Ich bin in der Gruppe A6. [Das ist Unsinn. Leandro ist in Gruppe A3. Die Gruppen A5 und A6 gibt es wirklich nicht. Anm. d. Red.]

Wie war denn euer Erfolg bei den Schnitzeljagden?

L: A3 ist vorgelaufen mit einigen falschen Fährten. Es eskalierte, als alle einen falschen Weg gegangen sind. Felix hatte sich versteckt, aber alle sind angekommen durch Tobis Hilfe. Zum Schluss wurde der Schatz gleichgültig aufgeteilt. [Meinte er etwa gleichmäßig? Obwohl: gleichgültig ist, wenn die Knaben verteilen, und die kriegen Männerstimmen nichts bekommen… Anm. d. Red.]

A: Nur Felix hat nichts bekommen [Felix ist auch kein Knabe mehr. Er stand für einen Kommentar leider nicht zur Verfügung. Anm. d. Red.]

L: Jeder hat Haribo bekommen. Also so kleine Tütchen.

F: Obwohl der Weg lang war und viele Viecher da waren, war es schön. Es war anstrengend und wir waren alle k.o.

A: Wetten, dass Christian da eigentlich was völlig anderes macht? Der schreibt das doch jetzt nicht alles mit!

C: Ja, ich spiele Minecraft. [Er schrieb natürlich wirklich mit. Anm. d. Red.]

Und was gefiel euch heute nicht so gut?

A: Wir sind so einen Berg hochgegangen [während der Schnitzeljagd. Anm. d. Red.] und dann haben wir eure Gruppe gefunden.

S: Ja, ich weiß auch nicht wie das kam. Frau Alexander war irgendwann – aus Gründen – weg, dann saßen wir plötzlich auf einer Bank mit anderen Pfeilen drauf. Keine Ahnung, wie die da hingekommen sind, aber als wir Felix [s.o., Anm. d. Red.] gesehen haben, sind wir einfach mal nach links abgebogen…

L: Ja, da haben wir dann noch Pfeile hingemacht. Unterwegs ist dann später tatsächlich auch noch jemand in den Bach gesprungen, um einen Pfeil zu machen.

F: Es gab auch wieder einzelne, die mussten „rumheulen“.

L: Einige haben sich situationsweise echt danebenbenommen. Das fand ich nicht angebracht.

F: Aber im Großen und Ganzen war es gut.

A: Wir wollten noch Felix foltern, aber dazu kamen wir leider nicht.

F: Ja, Felix war unsere Geisel, wegen der falsche Fährte. Wir wollten ihn foltern, damit er das Versteck verrät, aber er stand dann einfach da so.

L: Also was ich nicht so gut fand, war, dass es in der Freizeit, während der Sopranprobe, weniger Spielsachen gab, weil sich einige Leute korrektisch [Was wollte er damit nun wieder sagen? Anm. d. Red.] danebenbenommen haben. Sie haben uns die Zeit genommen, schöne Sachen zu machen, wie Fußball zu spielen und unsere Freizeit phantasievoll zu nutzen. Ich habe mich darüber rechtmäßig geärgert. [Stellen Sie sich einfach vor, dass dies von einer Kinderstimme ganz getragen mit einem kleinen bisschen Pathos, mit vielen Kunstpausen und „ähms“, gesagt wurde. Anm. d. Red.]

A: Leandro ist Angela Merkel!

Und habt ihr sonst noch was Schönes gemacht?

A: Also ich hab gelernt, wie Risiko geht.

L: Also bei Monopoly haben wir unsere Geschäfte fortgesetzt und ich hatte viel Geld. Aber weil wir neben dem Escape Room gespielt haben und es deshalb draußen sehr laut war, konnten wir nicht richtig spielen. Meine Geschäfte haben sehr darunter gelitten.

Was sind denn eure Impressionen zum Foto des Tages?

Der Chorleiter leitet (nachdem er ein unfreiwilliges Bad für ein Chormitglied gefordert hatte) die Pool-Saison ein.

S: Herr Martini hat die Badesaison eingeleitet.

L: Echt?

A: Hab ich gar nicht mitbekommen.

F: Also man sieht, dass alle Spaß haben.

A: Ich hab nur mitbekommen, dass ihr ihn reingeworfen habt. Da [siehe Bild in der Galerie. Anm. d. Red.] kann man ihn schon nicht mehr sehen.

F: ich habe ihn nur gesehen, als er zurückgegangen ist. Da war er schon nass.

Habt ihr noch Wünsche oder Empfehlungen für die nächsten Tage?

L: Morgen nicht, aber konkret auf die Tage hinweg, auch in Hinsicht auf andere Personen dieses Hauses, ein zweites Fußballturnier.

A: Wir könnten das ja so machen, dass morgen jede Gruppe einzeln geholt wird und den Pool genießen kann. oder zwei oder drei auf einmal.

F: Das ist eigentlich ’ne ganz gute Idee.

A: Ja, da müsste jeder seine Badehose dann anziehen.

F: So konkrete Wünsche hab ich jetzt nicht. Auf der restlichen Ferienfreizeit genügt mir eigentlich, wenn wir dasselbe machen, wie die letzten Jahre: Improabend, Sketche. [Beim Improabend dürfen einzelne Kinder eine vorgelesene Geschichte ohne Vorbereitung szenisch begleiten. Die Sketche werden traditionell für den „Bunten (letzten) Abend“ mit den einzelnen Gruppen eingeübt. Das wissen die drei zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Anm. d. Red.]

A: Nur wenn wir noch in den Pool dürften. Das Wetter ist doch jetzt gut. Und ich freu mich schon auf den bunten Abend. [Sie wissen also doch schon davon. Wir werden den Spion schnellstmöglich enttarnen! Anm. d. Red.]

L: Ja, zum bunten Abend; Es ist zwar noch eine Woche Zeit, aber im Hinblick auf Sketche, würde ich empfehlen, diese bereits einzuüben. Damit die Gruppen Zeit haben und nicht im Inneren Hören des Gedankens denken, dass sie keine Zeit mehr haben. [Wir bleiben dabei, seine „Merkel-Parodie“ hat einen seltsamen Duktus. Anm. d. Red.]

A: Beim Glücksrad sollte nur noch ein Joker sein [Das Glücksrad wird für den Activity-Abend benötigt. Im letzten Jahr gab es bei „Joker“ Sonderspiele. Davon gab es allerdings auch nach unserer Ansicht viel zu viele. Anm. d. Red.] Im letzten Jahr hatten zu viele den Joker und das war zu einfach.

L: Spieleolympiade!

F: Ja, Brettspiele und so, wie im letzten Jahr.

A: Frage: Werden die Fotos [von unserer Berichterstattung. Anm. d. Red.] beim Bunten Abend oder so gezeigt?

(Diskussion über die Veröffentlichung der Fotos und Berichte. „Kann man die irgendwo sehen? Hoffentlich sehen meine Eltern das… und was ist mit denen, die kein Facebook haben?“) [Sie haben wir mit diesem Bericht offensichtlich erreicht. Wir freuen uns aber auch über jede „Gefällt mir“-Angabe bei Facebook und Rückmeldungen an den Chorleiter Herrn Martini oder essenerdsk@gmail.com Anm. d. Red.]

(Die Diskussion wendet sich einem neuen Format zu. Wie wäre es, peinliche Fotos, Videos und so weiter zu zeigen?)

F: Also als Baby sah ich schon echt süß aus.

L: Und wie kann es sein, dass sich das so schnell geändert hat?

F: Vielen Dank für das Kompliment, Leandro Merkel.

L: Ich spreche jetzt besonders langsam und deutlich, da ich über den gesamten Tag extra schnell gesprochen habe. Das klingt jetzt dann wohl deliziös. [Was soll wohl das nun wieder bedeuten? Anm. d. Red.]

A: Ich verstehe Leandro gar kein Stück und er heißt jetzt Leandro Merkel.

L: Ich sehe es als Kompliment an.

Wollt ihr noch Grüße oder News in die weite Welt des Internets senden?

A: Ich grüße meine Eltern! [Dabei reißt er die Arme hoch. Anm. d. Red.]

F: Viele Grüße an meine kleine Schwester und meine Eltern.

L: Ich grüße meine Eltern im Westen Deutschlands (und noch eine schöne Woche ohne mich…)

C&S: Wir sehen uns morgen zur Morgenrunde. Gute Nacht!



Dienstag, 16.07.19

Für den heutigen Bericht wurde das Zimmer 18, mit Thomas, Jan und Feliks, interviewt. Die drei sind in diesem Sommer aus der Vorschule in den Chor aufgenommen worden. Dies ist für sie ihre erste Chorfahrt.

Das Interview wurde kurz vor der Schlafenszeit aufgezeichnet. Die Zähne waren schon geputzt und die Schlafanzüge angezogen. Das Interview wurde geführt von Christian Dunker. Mit im Raum waren Moritz Belau und Matthias Isermann, die Gruppenleiter.

Hier noch einige Anmerkungen der Redaktion als Hintergrundinformation:

– Das „Bettfalt“-Tutorial wurde von den dreien angefragt, um eine bessere Zimmerbewertung zu bekommen

– Die Zimmer werden jeden Tag bewertet. Es gibt maximal 10 Punkte. Die Männerstimmen, Chorleiter und Stimmbildnerinnen sind von der Bewertung natürlich NICHT ausgenommen.

– Der Ausruf von Feliks zum Alkohol bezog sich auf ein Medikament und war selbstverständlich nicht einem alkoholischen Getränk zugedacht

– Testen Sie sich selbst! Ein Best Of der Quizabend-Fragen haben wir hier hochgeladen.

– Es sind nur zwei Mädchen mit dabei – Frau Alexander und Frau Tigges, unsere Stimmbildnerinnen. Das Bild, auf das sich die drei beziehen, war ein Kinderbild von Lorin, auf dem er lange Haare hat.

Wir entschuldigen uns für die Störgeräusche im Interview. Da unsere technischen Möglichkeiten begrenzt sind, haben wir versucht, das Beste rauszuholen.

Montag, 15.07.19

Um die Berichterstattung möglichst vielseitig zu gestalten, wurde heute ein Bericht von zwei Sängern geschrieben. Matheo aus Gruppe A1 und Leon (Nachwuchsgruppenleiter) stellten sich für die Aufgabe, den ersten Bericht in dieser Form zu verfassen, freiwillig zur Verfügung. [Anm. d. Red.]

Nach der üblichen Morgenrunde gab es erstmal Frühstück (sehr lecker). Danach musste sich der Sopran zum Proben bereitmachen. Währenddessen hatte der Alt Freizeit [Spiele am Haus; unsere Lieblingsbeschäftigung, Anm. d. Red.]. Es wurden [u.a., Anm. d. Red.] Mogelmotte, Werwolf, Kakerlakenpoker und Schach gespielt. Anschließend wurde getauscht [Sopran hat Zeit für Spiele am Haus und der Alt Probe, Anm. d. Red.]. Nach dem schmackhaften Mittagessen war erstmal Siesta (Mittagspause) angesagt. Um 15:00 Uhr wurden ein Frisbee- und ein Fußballturnier ausgefochten.

Zwischendurch gab es als Stärkung Kaffee/Kakao und Kuchen, währenddessen versuchten die Männerstimmen und Mutanten die Frisbee zu fangen/werfen, dies gelang nur teilweise [siehe Fotos, Anm. d. Red.]. Trotzdem hatten alle Spaß.

Nach einer erfrischenden Dusche gab es Abendessen. Dann kam die große Überraschung: wir guckten den oscargekrönten Film ‚Amadeus‘ (Mozart).

Wir freuen uns auf den zweiten Teil [Da es sich bei unserer Version um den fast 190-minütigen Director’s Cut handelt, wurde heute nur die Hälfte des Films geschaut. Anm. d. Red.].

Gute Nacht!

von Matheo & Leon

[Wir möchten uns für die Verspätung entschuldigen. Aus technischen Gründen war es gestern nicht mehr möglich den Bericht hochzuladen. Anm. d. Red.]

Sonntag, 14.07.19

Nachdem der gestrige Bericht noch von den Männerstimmen gestaltet wurde, gehen wir ab heute dazu über, dass wir mit je einem Zimmer ein Interview über den Tag führen. Den Anfang macht das Zimmer 32 (2. OG) mit Mitgliedern der Gruppe S1. Das sind die ältesten Soprane. In diesem Zimmer wohnen Simeon [S], Heinrich [H], Lukas [LTB], Benjamin [B] und Julius. Julius ist zur Zeit krank und konnte deshalb nicht an diesem Interview teilnehmen.

Die Fragen wurden von Stephan Winnat [F] gestellt.

F: Was habt ihr denn heute so alles gemacht?

S: Ich bin heute Morgen vor’s Bett gerannt!

LTB: Ähm ja, das interessiert aber keinen… Wir sind erst aufgestanden und dann gab es Frühstück. Ohne Nutella! Das ist wichtig! KEIN Nutella! Danach hatte der Alt Probe und wir haben Werwolf gespielt, da durften auch ganz viele mitmachen. Aber es gab nicht mehr als 23 Stühle, dann waren wir voll.

S: Und danach hatten wir [die Soprane, Anm. d. Red.] dann Probe.

B: 25 Minuten zu kurz Probe!

F: Was habt ihr denn heute so geprobt und warum hattet ihr so früh schon Schluss?

LTB: Wir haben das Mozart-Requiem geprobt. Und Salve Regina […] auch. Dann hat Herr Martini eine kurze Geschichte erzählt und danach hatte er keine Lust mehr auf Probe, da waren wir dann fertig.

F: Und was habt ihr nach der Probe gemacht?

H: Hä, was für’n Interview machen wir hier eigentlich gerade?!?

[allgemeines Lachen, die Nachbarzimmer wundern sich]

S: Danach gab es Mittagessen.

LTB: Leckeres Essen!

B: Nudeln und Reis mit Soße, das war echt lecker.

LTB:  „Ich hab noch nie solche Nudeln gegessen, also kommen die aus China!“ – [es schließt sich eine Diskussion über den (Nicht-)Geschmack von Glasnudeln an…]

B: Was gab’s nochmal nach dem Mittagessen?

LTB: Danach war Siesta[ nicht Fiesta!, Anm. d. Red]. Einige waren hier auch tatsächlich ruhig. Ach ja, und dann gab es noch die Zimmerkontrolle. Aber die war ja vormittags. Eigentlich ist die ganz gut ausgefallen. Aber irgendwie benutzen die [Frau Alexander und Frau Tigges, Anm. d. Red.] kein einheitliches System. Wir müssen und hier voll anstrengen und die ehemaligen Vorschüler müssen einfach nur den Boden saubermachen und können den Rest auf einen Tisch schmeißen. Und wir hier so „Also ne, das Kabel hängt da falsch, das gibt Punktabzug!“

F: Habt ihr es da eigentlich auch schonmal mit Bestechung versucht? Das soll ja auch schon manchen geholfen haben…

LTB: Nö, haben wir nicht. Aber das machen wir morgen!

H: Ja, ab morgen schreiben wir für die Gedichte!

LTB und S: Psst, jetzt verrat das doch nicht der Konkurrenz, das ist ’ne Männerstimme!

[F erklärt, dass er da ganz eigene Kunstprojekte entwickelt und eh immer vorbildlich aufräumt mit seinen tollen Mitbewohnern.]

B: Voll krass, wir haben spanische Noten! Da ist ne 10 voll gut!

[es schließt sich eine Diskussion über Notensysteme in verschiedenen Ländern an.]

F: Wie sah denn das Programm nach der F-/Siesta aus?

LTB: Danach gab es eine echt verwirrende Schnitzeljagd, man wusste gar nicht, in welcher Gruppe und wohin man laufen sollte. Ich bin erst allen gefolgt, also erst blau, dann war ich plötzlich gelb und irgendwann waren wir dann plötzlich wieder zurück…

H: Also ich war bei der Gruppe, die vorgelaufen ist. Das war eigentlich ganz einfach bei uns…

[Man schwärmt von den Karamelldonuts, die vor der Schnitzeljagd verteilt wurden.]

B: „Ein Donut hat keine Füllung, der hat ein Loch in der Mitte!“

F: Und was kam nach der Schnitzeljagd?

LTB: Wir sind völlig verschwitzt in den Gottesdienst gegangen.

H: Da hatten wir dann auch die ersten gesundheitlichen Ausfälle…

B: Und danach haben wir am Haus gespielt.

F: Bei welchen Spielen wart ihr denn so dabei?

S und LTB: Wir haben Frisbee gespielt!

LTB: Aber ich bin nicht so oft drangekommen. Die Männer waren einfach zu groß und immer viel zu schnell da…

H: Also ich war beim Hühnerball in der Turnhalle, aber das war viel zu voll. Und dann kam auch noch so ein kleines Kind und hat mir den Ball aus der Hand gerissen. Dann bin ich erstmal heulend in die Kammer gerannt und hätte gerne alle kleinen Kinder angeschrien!

F: Was waren den eure Highlights des Tages?

LTB: Werwolf! Wir haben Werwolf gespielt! Das war wieder toll!

S: Ich fand Frisbee ja besser…

F: Und was war nicht so toll?

H: Die Schnitzeljagd war echt verwirrend, aber ich brauch auch einfach mehr Freizeit. Wenn ich nicht meine 3 Stunden Freizeit am Tag habe, dann…

B: „Ich fand es nicht gut, dass Benjamin heute Abend Salami gegessen hat!“

H: Ich will echt mehr Freizeit!

S: Machen wir morgen eigentlich das Chaosspiel [DAS Highlight der Freizeitgestaltung, Anm. d. Red]?

[„Nein!“ Anm. d. Red.]

H: Also ich mag Werwolf! Aber ich will auch mal Spielleiter sein…

B: Ich hab voll gut geschlafen, ich mach damit jetzt weiter!

[Damit endet dann auch das Interview…]

Es ist jetzt 22:00 Uhr und damit seit 30 Minuten Schlafenszeit. Der Rest des Hauses schläft bereits. Das Zimmer 32 macht sich jetzt auch „bettfertig“.

Anm. d. Red.

Da sich die Umsetzung eines Blogs auf unserer Homepage zur Zeit teilweise etwas schwierig gestaltet, werden die Bilder nun in „Galerien“ hochgeladen. Wenn Sie sich die Bilder in groß ansehen wollen, müssen Sie mit „rechts Klick“ auf ein Bild klicken und „Grafik anzeigen“.

Samstag, 13.07.19

Vor der Abfahrt in Essen wird die Anwesenheit überprüft.

Liebe Eltern, liebe Familien, liebe Daheimgebliebene und Freunde, die diesen Blog lesen,

wir sind wohlbehalten in Germershausen angekommen. Nachdem das Begleitfahrzeug bis unter das Dach gepackt, die Anwesenheit aller Sänger überprüft und die Koffer in den Bus geladen waren, fuhr der Bus fast pünktlich um 8:20 Uhr in Essen am Generalvikariat los.

Die Fahrt verging unglaublich schnell. Es gab keinen Stau oder größere Baustellen und der Film „Findet Nemo“ diente als super Zeitvertreib. Für eine kleine Toilettenpause hielt der Bus an einem typisch, deutschen Autobahnparkplatz. Die anderen Reisenden waren doch etwas irritiert, als sich 40 Sänger in das wunderbar duftende, hervorragend gereinigte und gut ausgeleuchtete Toilettenhäuschen drängten.

Vor der Eingangstür der Bildungsstätte St. Martin in Germershausen fing es an zu regnen.

Bei der Ankunft in Germershausen fing es, bei der Verteilung der Zimmer vor der Tür, leider an zu regnen. Die Zimmer waren schnell eingerichtet (die Hausverwaltung hatte sogar schon die Betten bezogen) und es ging zum Mittagessen. Wie bereits bei den letzten beiden Besuchen war die Küche, vom ersten Moment an, hervorragend. Es gab fünf verschiedene Pastagerichte, ein Salatbuffett und Götterspeise zum Nachtisch, was wirklich jeden Geschmack bediente.

In der anschließenden Siesta wurden die Koffer ausgepackt und die Zimmerbilder gemalt. Die künstlerisch geschulte Stimmbildungs-Jury verschaffte sich bereits am Nachmittag die ersten Eindrücke über die Bilder an den Türen. In den nächsten Tagen wird sich diese Jury daran machen, die Bilder alle zu bewerten und ein Ranking zu erstellen. Wir sind gespannt und werden berichten.

Nach der Siesta wurden Spiele am Haus veranstaltet. Ob Hühnerball in der Turnhalle, Ultimate Frisbee und Fußball auf dem Sportplatz oder Werwolf im Dachgeschoss, jeder fand eine tolle Beschäftigung. Zur nachmittäglichen Verpflegung gab es einen Butterkuchen, Kaffee, Tee und Kakao.

Am Abend hielten wir Andacht in der hauseigenen Kapelle und nach dem Abendbrot ging es um 21:30 Uhr ins Bett.

Nachdem wir uns in den letzten Jahren bereits mit Themen wie „griechische Götter“ und „Märchen“ beschäftigt haben, steht die diesjährige Singfreizeit ganz unter dem Motto „Altes Testament“. Die Charaktere, die den Kindern in den verschiedenen Spielen begegnen werden, entstammen alle aus den Geschichten des Alten Testamentes. Zu den Mahlzeiten und abends vor dem zu Bett gehen, liest Moritz Geschichten aus einer, für Kinder aufgearbeiteten Version, vor.

Morgen Früh findet nach Morgenrunde und Frühstück die erste Probeneinheit „Mozart-Requiem“ statt. Wir werden hier weiter berichten. Ab Morgen wird die Berichterstattung von den Kinderzimmern übernommen. Bis dahin wünschen wir Ihnen, Ihren Familien und Freunden einen schönen Abend und einen schönen Sonntag.

Bis Morgen
i. A. für die Domsingknaben
Christian Dunker